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Alte Pracht
Für alle, die sie noch nicht kennen: Die Zionskirche war zu Zeiten des NS-Regimes ein bedeutsamer Anlaufpunkt für Widerständler und auch zu DDR-Zeiten bot sie Raum für Oppositionelle. Sie befindet sich auf dem Prenzlauer Berg und ist mit den Tramlinien M1 und 12 sowie mit der U8 erreichbar. Zu Fuß kann man sie von der Kastanienallee schon sehen und auch vom Rosenthaler Platz ist sie nur einen Katzensprung entfernt.
Von innen besticht die Kirche durch schlichte Schönheit. Regelmäßig finden Ausstellungen und Führungen hinauf auf den Kirchturm statt, von wo aus man einen großartigen Blick auf die Stadt hat. Bis zum 19. September läuft noch die Ausstellung mit Freskomalereien von Kerstin Göldner. Ein weitere Event-Highlight in diesem Monat stellt der ZDF-Fernsehgottesdient unter dem Motto "typisch Mensch" dar. Dieser findet am 19. September um 9.30 Uhr statt. Alle Besucher werden aus diesem Grunde darum gebeten, sich bis spätestens 9.15 Uhr in der Kirche einzufinden.
Wer die von 1866-1873 erbaute Kirche betritt, wird gleich bemerken, dass dieser "Dom des Nordens" leider einiger finanzieller Zuwendungen bedarf. Um die im Stil des Berliner Historismus erbaute Kirche zu erhalten, ist glücklicherweise der Förderverein Zionskirche e.V. zuständig. Dieser ist stets um die Gewinnung neuer Sponsoren und Spender bemüht, damit die Baumaßnahmen im Kircheninneren weiter vorangetrieben werden können!
U.a. werden momentan einige restauratorische Freilegungen der Kirchenausmalungen vorgenommen. Aber auch die Wiederherstellung der Heizung, die Instandsetzung diverser Fenster uva. Maßnahmen sind noch vonnöten, um die alte Pracht im Prenzlauer Berg wieder erleuchten zu lassen.
Beitrittserklärungen gehen an:
Annette Leonhardt, Griebenowstraße 16, 10435 Berlin
