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Berlin - Warschau
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Am 27. Februar drängte sich mal wieder das kunstinteressierte Berliner Publikum in den Räumlichkeiten des KW Institute for Contemporary Art in der Auguststraße 69. Gleich um die Ecke von dem Fußballplatz, auf dem an diesem Abend ausnahmsweise nicht mehr gespielt wird. Ebenso surreal ist übrigens auch die Vorstellung, die KW inzwischen auch schon auf Facebook anzutreffen ("KW Institute for Contemporary Art and Museum of Modern Art in Warsaw are now friends!").
Wer? Was?
Aber zurück zu Joanna Mytkowskas neuer Ausstellung. Die Kuratorin zeigt uns mittels faszinierender Reflektionen 17 verschiedener Künstler spannende, nachdenkliche, verstörende oder einfach lustige Positionen zum gegenwärtigen Leben in Polen. Dabei finden sich hier von der Form her sehr unterschiedliche Arbeiten, die trotz thematischer Breite untereinander sehr dicht sind. Tja, irgendwie.
Das Große Ganze
Die Ausstellung ist Teil des Projekts The Promised City, welches durch das Polnische Institut Berlin sowie das Goethe-Institut initiiert wurde. Unter anderem sind somit noch bis zum 2. Mai Arbeiten der israelischen Multimediakünstlerin Yael Bartana, der Kubanerin Tania Bruguera sowie von polnischen Künstlern wie Anna Zaradny oder dem umstrittenen Zbigniew Libera in Early Years zu sehen.
