Crossing the Rubicon
Auf über 500 Shows in 25 Ländern allein nach dem letzten Album können sie zurückblicken. Ja, die Band um Sängerin Maja Ivarsson hat sich den Erfolg hart erarbeitet. So verwundert es auch nicht, dass sie erst kürzlich wieder von einer komplett ausverkauften Tour im Dezember zurückgekehrt sind. Doch damit nicht genug: bereits wenig später dann, am 5. März, das neue Album "Crossing The Rubicon"!
4 Jahre auf Achterbahnfahrt
Und schon wieder stehen The Sounds quasi in den Startlöchern für einen Sommer, der vollgepackter mit Festivals und Konzerten kaum sein könnte! Spielten sie noch am Wochenende eine exklusive Album Release Show im Hamburger Docks Club, so sind sie in dieser Woche beispielsweise schon wieder unterwegs nach Stockholm.
Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass ich sie zum letzten Mal auf einer Bühne gesehen habe. Damals war die Band gerade mit der Platte "Dying to say this to you" am Start. Man supportete die Foo Fighters, Panic! At The Disco oder The Strokes. Ich sah die Band auf dem Sally Sounds in der Columbiahalle. Dort glänzte die Band neben The Cinematics, The Subways, Billy Talent und vielen Anderen. Seit jenem Sommer 2006 hat sich für die Band viel getan. "Der Weg hier hin war eine Achterbahnfahrt für uns", so Ivarsson. Dennoch: Es scheint kein schlechter Stern zu sein, unter dem die Band da steht!
A New Wave of Sounds
2008 verbrachten sie und ihre vierköpfige Band fast gänzlich im Studio. Man arbeitete mit neuen Produzenten und wagte sich inhaltlich auch an die Verarbeitung schwermütigerer Themen heran. Mehr denn je nahm sich die Band Zeit, um mit ihren Texten Geschichten zu erzählen. Tourerlebnisse und musikhistorische Anspielungen, persönliche Erfolge und Niederlagen - all das findet sich auf Crossing the Rubicon wieder. Ein so ehrliches Album büßt natürlich etwas an Leichtigkeit und jugendlichem Leichtsinn ein. So beschwert sich auch die Uncle Sally's nicht ganz zu unrecht darüber, dass "die gewohnte Euphorie" einer zuvor nicht dagewesenen "Seriosität" gewichen sei. Trotzdem muss man anerkennen, dass es sich um ein sehr eingängiges Album handelt. Ihr Berliner Label Snowhite nennt es treffender Weise "das Streben nach dem perfekten Hit". Songs wie "No One Sleeps When I'm Awake" liefern definitiv das nötige Potenzial, um The Sounds auch weiterhin auf unzähligen Bühnen zu entfesseln!
