Helden, Freaks und Superrabbis
Eine ähnlich ausgefallene Form wie das Jüdische Museum selbst hat der Flyer zur aktuellen Sonderausstellung: 9-eckig ist dieser, wenn ich mich nicht verzählt habe ... Darauf zu sehen ist jedenfalls die Abbildung von oben.
Nur wer schon einmal eigenhändig einen Fantastic Four oder Superman Comic aus seiner Schutzhülle entnommen hat und in diese Parallelwelt aus Bild und Sprache eingetaucht ist, kann die Magie dieser krachend farbigen Charaktere und ihrer absonderlich-extremen Abenteuer wohl so richtig nachvollziehen.
Was mir bis dato gar nicht bewusst war: Seit jeher stammen zahlreiche Comicfiguren aus der Hand jüdischer Zeichner. Nicht, dass die Religion eine subtile aber vordergründige Rolle in den gezeichneten Realitäten spielen würden. Trotzdem sind dies "Belege einer Populärkultur, an der besonders in den USA viele Juden beteiligt waren." (Zitat Pressetext des SMBerlin). Zum Beispiel der freche junge Mann auf der Mad ist js wohl großartig!
400 Objekte von 40 Künstlern - von den ganz Großen der Neuzeit, Art Spiegelman oder Rutu Modan, bis hin zu den vergötterten Zeichnern von einst - Rube Goldberg oder Harvey Kurtzman.
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Eintritt: 4€, erm. 2€
Öffentliche Führungen: Montags um 18 Uhr, Sonntags um 15 Uhr
Kosten: 3€ zzgl Eintritt
Weitere Infos findet Ihr unter jmberlin.de. Ein Quiz/Gewinnspiel zur Ausstellung gibt's HIER und Fotos aus allen Ecken und Winkeln finden sich zudem unter n-tv.de. Viel Spaß!
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