Berlin
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KL13
Noch vor wenigen Tagen ging per Newsletter die Suchanfrage hinaus. Berlins noch junges Museum für Buchstaben platzte förmlich aus allen Nähten. 400 Exponate brauchten eine neue Unterkunft. Schrift aus Neonröhren, Plastik, Metall, ... Einige hatten einst als Gestaltungselement der Fassaden von Berliner Geschäften gedient. Andere waren für bestimmte Zwecke von Künstlern angefertigt worden. So erzählen sie alle ihre eigenen Geschichten, verweisen durch Form, Farbe und Größe auf unterschiedliche Epochen und spannen einen ungewöhnlichen geschichtlichen Bogen. Denn gerade von Buchstaben sind wir schließlich gewohnt, dass sie stets dem Inhalt den Vortritt lassen und sich selbst dezent zurücknehmen.
Worüber wir uns freuen: Auch zukünftig soll das Museum komplett öffenlich bleiben. Und somit unterstützen wir auch voll und ganz die Hoffnungen der Macher für die Zukunft ihres kleinen Typografie-Dokumentationszentrums: "Mehr Raum / Mehr Geld / Mehr Buchstaben".
Nachdem das Schaudepot auf der Leipziger Straße seine Pforten nun vor ein paar Tagen geschlossen hat, sind wir ebenso begierig wie ihr, die neue Adresse in Erfahrung zu bringen. Sobald wir Näheres wissen, werdet ihr hier davon erfahren!
