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Apartheid - Widerstand - Freiheit
Nachdem die Deutschen am Freitag ihre erste Niederlage einstecken mussten, mag so manch einem der Sinn vielleicht wieder eher nach etwas Zerstreuung der anderen Art stehen.
Neben beeindruckenden, neuen Stadien, nervtötenden Vuvuzelas und 32 knallharten Teams aus aller Welt hat Südafrika schließlich noch eine Menge mehr zu bieten.
Südafrika hat in den vergangenen 60 Jahren eine bewegte Geschichte durchlebt - etwas, was vielleicht gerade die Deutschen auch nachfühlen können? Offensichtlich war die Teilung Südafrikas jedoch nicht geografischer sondern rassistischer Natur. Auf 150 Schwarzweiß-Fotografien von 20 Fotografen wird in dieser Ausstellung jedoch der Versuch unternommen, das Land nicht nur auf seine Klischees zu reduzieren, indem man diese bedient.
Auf der Website des Willy-Brandt-Hauses, wo dieser Blick in die Geschichte noch bis zum 1. Juli zu sehen ist, heißt es treffenderweise: "Das einst geteilte Land steht zwischen Tradition und Moderne, zwischen wachsender Demokratisierung und Zentralisierung der Macht."
Warum also sollten wir nicht dieses großartige Sportevent zum Anlass nehmen, um das Gastgeberland selbst etwas näher kennenzulernen!
Anfahrt
Das Willy-Brandt-Haus liegt unweit von der U-Bahnstation Hallesches Tor entfernt auf der Wilhelmstraße140 / Stresemannstraße 28. Jedoch kann man auch von den Stationen Möckernbrücke und Anhalter Bahnhof bequem hinlaufen.
Bilder via Willy-Brandt-Haus / Hatje Cantz

