Gallery Wall
Wir kommunizieren mit den Leuten dort, wo sie sich bewegen und sprechen sie mit Themen an, die sie interessieren. Eines dieser Themen ist die Kunst und Kunst ist Dialog. Wir stellen die Galerie und Ihr alle das Interesse an Künstlern aus Bereichen wie: Design, Illustration und moderne Kunst. Nichts muss passieren aber viel tut sich auf unserer Gallery Wall, die sich immer wieder aufs Neue erfindet und verändert, weil wir uns alle zusammen weiterentwickeln. Wie man sich das genau vorstellen kann? Die Gallery Wall ist ganze 7,00m x 2,50m groß und ein echter Hingucker bei uns im Store. Für wen? Für alle, die vorbeigehen oder schon im Laden sind. Sie ist aber auch die hauseigene Leinwand. Für wen? Für Künstler. Wir legen uns nicht fest, welche Art von Kunst. Wir bieten zum einen eine Plattform für spannende Künstler, setzen aber auch kreative Impulse für und in Berlin.
Unser neues Kunstwerk ist von Nathan Jurivicius, Erfinder des gleichnamigen Characters aus dem preisgekrönten Spiel Scarygirl (www.scarygirl.de). Von der Idee, eine Wand im 4010 zu gestalten, war er schlicht begeistert. Zusammen mir seiner Partnerin Andrea Kang kam er angeflogen und die beiden haben ihre Owlets (junge Eulen) und Totems in ganz kleinen Teilen auf selbstklebende Folie gedruckt und Stückchen für Stückchen an der Wand aufeinander gebaut bzw. geklebt. Hier eine kurze Bildbeschreibung, damit Ihr auch wisst, was das Duo ausdrücken wollte mit dem Kunstwerk: Das zentrale Totem fungiert als Kommunikations-Tower zur Außenwelt und soll auch in andere Realitäten „senden“. Hinter den Totems ragt ein Zaun von Telefonmasten hervor, die wiederum für eine Stadt stehen. Kurzum – wir haben es hier mit der kleinen “Tierwelt “ der Telekommunikation zu tun, „connected life & work“ in Totemtown sozusagen.
Unser vorheriger Glücksmoment war ein echter Mario Wagner auf unserer Wand. Sei es die New York Times oder die Art Basel Miami - sie alle veröffentlichten schon seine Grafiken. Seine Collagen werden getragen von amüsanten Details, der intelligenten Anordnung der einzelnen Bildelemente und den spannenden visuellen Gegensätzen. Es wirkt alles ganz leicht.
Sein Vorgänger war ein ebenso detailreiches, wie grosses Muster aus der Hand des japanischen Künstlers Akinori Oishi. Oishi schuf ein flächiges Mosaik aus unzähligen kleinen, bunten Handymännchen. Eine Idee des Kunstwerks war, dass die Store Besucher das Wandbild mitgestalten konnten. Das kam super gut und uns hat es glücklich gemacht. Den Anfang der Gallery Wall hat übrigens der in Berlin ansässige Illustrator Thomas Manig vor über einem Jahr mit seiner filigrane Maschinenästhetik.


